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Weingut Klaus-Peter Keßler
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  Klaus-Peter Keßler
Heimatstr. 18
65343 Martinsthal

Telefon: 0 61 23 - 71 23 5
Telefax: 0 61 23 - 75 36 1

Email: info@weingut-kessler.de
Internet: www.weingut-kessler.de
 
 
 
Seit 250 Jahren hat Weinbau in der Familie Keßler Tradition. Carolus Keßler, geboren um 1700, war der Begründer des Weingutes Keßler in Martinsthal. Geboren in Waldesch kam er als junger Mann nach Martinsthal und heiratete hier 1739 Margarethe Elisabeth Welz.
Der einzige Sohn des Paares Johannes Keßler (1745-1811) über nahm nach 1760 das Erbe seines Vaters. Seine harte Arbeit trug weiter Früchte, die auch Johann Adam Keßler (1780-1868) ab 1811 erntete und vermehrte.
Dessen Sohn Peter Keßler (1819-1910) erlebte für die Winzer nützliche Reformen, denn 1823 gab es erstmals eine Weinbergsflurbereinigung und einen Deutschen Zollverein, dem auch die Winzer angehörten. Seit 1842 durften die Winzer dann auch endlich frei über ihre Ernte verfügen. Georg Josef Keßler (1851-1922) konnte dann in der nächsten Generation dank neuer Entwicklungen den Kampf gegen Schädlinge wie Mehltau, Reblaus und dem hartnäckigem Heu- und Sauerwurm im Weinbau aufnehmen.
Schließlich übernahm der Großvater des heutigen Inhabers, Jacob Keßler (1883-1975), das Weingut. Er hatte neben dem Weinbau ein besonderes Hobby, die Jagd, und war auch als Jagdaufseher tätig. Noch vor dem zweiten Weltkrieg übernahm Josef Keßler (1909-1970) die Leitung des Betriebes und mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Rosa konnte er Gut und Familie durch die Mühen des Krieges und die Zeit des Wi8ederaufbaus führen. Er war es auch, der den ersten Traktor des Weingutes kaufte und 1959 den Obstbau und die Landwirtschaft, die damals noch zum Gut gehörten, aufzugeben und sich ganz auf den Weinbau zu konzentrieren. Mit der Verlagerung des Betriebes in den Meßwingert schaffte er auch eine solide Grundlage zum weiteren Ausbau des Weingutes, den sein Sohn Klaus-Peter Keßler, Jahrgang 1946 heute erfolgreich nutzt.
1970 heiratete der heutige Inhaber des Weingutes und Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes die Hallgartenerin Inge Keßler, die ihm bei der mehr mühevollen als romantischen Arbeit als Winzer tatkräftig unterstützt. Und auch die vier Kinder, Martina, Stefan, Ruth und Peter fühlen sich ihren Vorfahren verpflichtet. Schließlich steht auf einem Faßboden im Weinkeller geschrieben: „Wir hüten das Erbe“.